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Arten und Anwendungsbereiche

Mehr Lebensqualität mit Kontaktlinsen

Kontaktlinsen bieten oft wesentliche Vorteile gegenüber einer Brille. Dies wird zum Beispiel bei vielen beruflichen Tätigkeiten, beim Auto- oder Motorradfahren und bei Sport- und Freizeitaktivitäten deutlich:

  • Kontaktlinsen schränken das Gesichtsfeld nicht ein, gewähren mehr Bewegungsfreiheit und somit Sicherheit
  • Kontaktlinsen beeinträchtigen nicht durch zusätzliches Gewicht
  • Kontaktlinsen können höhergradige Fehlsichtigkeiten besser ausgleichen
  • Kontaktlinsen ermöglichen natürliches Sehen und Aussehen
  • Kontaktlinsen beschlagen oder verstauben nicht
  • Kontaktlinsen können mit zusätzlichen Brillen, wie z. B. Sonnen-, Sport- oder Schutzbrillen kombiniert werden

Es gibt heute eine Vielzahl verschiedener Linsenarten und -materialien. Moderne Kontaktlinsen, fachmännisch angepasst, korrigieren selbst hohe Fehlsichtigkeiten, starke Hornhautverkrümmungen und ersparen bei Bedarf auch die zusätzliche Lesebrille. Bifokal- und Gleitsichtkontaktlinsen erlauben sogar bei Alterssichtigkeit wieder problemloses Sehen in der Nähe und in der Ferne.

Auch bei (kleinen) Kindern und sogar Säuglingen bilden Kontaktlinsen in einigen Fällen wichtige medizinische Maßnahmen, um das richtige Sehen (wieder) zu erlernen und zu erleichtern.

Welcher Kontaktlinsentyp für Sie am geeignetsten ist, hängt von der Beschaffenheit Ihres Auges ab und natürlich auch von Ihren Ansprüchen an Beruf, Freizeit und Sport. Die Möglichkeiten der Korrektur sind vielfältig und es braucht Erfahrung, Fingerspitzengefühl und Fachwissen um für jedes Auge die geeignete Kontaktlinse zu definieren.

Viele Gründe sprechen für Kontaktlinsen. Der Wichigste ist, dass Sie sich damit wohl fühlen. Bei uns erhalten Sie professionelle Beratung, Anpassung und Betreuung mit höchster Sorgfalt auf dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse. So ist guter Tragekomfort über Jahre gewährleistet.

Speziallinsen

Gute Aussichten für scheinbar aussichtslose Fälle

Unsere Erfahrungen zusammen mit dem großen Repertoire an verfügbaren Speziallinsen ermöglichen es uns, oft sogar Augen erfolgreich zu versorgen, bei denen eine Anpassung bisher erfolglos war oder unmöglich erschien.

 

Mehrstärkenkontaktlinsen (Multifokalkontaktlinsen)
Alterssichtigkeit (Presbyopie) kann mit speziellen Linsengeometrien durch weiche oder formstabile Kontaktlinsen ausgeglichen werden. Es gibt mehrere Systeme und Möglichkeiten um die Alterserscheinungen der Augenlinse ab dem 40. Lebensjahr auszugleichen.

Torische Kontaktlinsen
Die Korrektur kann sowohl mit formstabilen als auch mit weichen Kontaktlinsen selbst bei sehr hohem Astigmatismus erfolgen.

Aphakielinsen
In seltenen Fällen muss bei Grauem Star, nach einem Unfall oder auch kurz nach der Geburt die Augenlinse entfernt werden. Wenn aus medizinischer Sicht keine künstliche Linse (IOL) ins Auge implantiert werden kann, wird mit einer Kontaktlinse die fehlende Korrektur (oft sehr hohe Werte >+15 dpt) behoben.

Babylinsen
Eine Kontaktlinsenanpassung bei Babys oder Kleinkindern wird ausschließlich aus medizinischen Gründen durchgeführt, damit die Sehentwicklung nicht beeinträchtigt wird. Dies ist z. B. der Fall, wenn durch einen Unfall die Hornhaut verletzt wurde, Babys mit Grauem Star geboren werden oder es Einschränkungen in der Sehentwicklung gibt. Die Linsenanpassung ist sehr umfangreich und wird in Zusammenarbeit mit den behandelnden Augenärzten durchgeführt.

Keratokonuslinsen
Der Keratokonus gehört zu den Stoffwechselerkrankungen und geht mit einer oft fortschreitenden Veränderung der Hornhaut einher. Dabei nimmt die Hornhautdicke und somit die Stabilität der Hornhaut ab. Dies führt zu deutlichen Formveränderungen, die im fortgeschrittenen Stadium nicht mehr mit einem Brillenglas zu korrigieren sind. Durch die Anpassung spezieller formstabiler Kontaktlinsen kann hingegen noch lange Zeit eine gute Sehschärfe erzielt werden. Durch die langjährige klinische Erfahrung an der Universitäts-Augenklinik Düsseldorf gehören wir zu den führenden Instituten in Deutschland auf dem Gebiet der Keratokonus- und Keratoplastikanpassung.

Sklerallinsen
sind formstabile Kontaktlinsen mit einem sehr großen Durchmesser und liegen daher auf der Sklera (Lederhaut des Auges) auf. Im Bereich vor der Hornhaut besteht kein Kontakt zum Auge, diese wird vollständig überbrückt. Sie werden mit steriler unkonservierter Kochsalzlösung so eingesetzt, dass sich zwischen Linse und Hornhaut ein Flüssigkeitsreservoir befindet. Anwendungsgebiete sind sowohl Fälle von stark irregulären Hornhautformen, z.B. bei fortgeschrittenem Keratokonus oder nach Hornhauttransplantation (Keratoplastik), als auch Fälle von schwerwiegender Trockenheit an den Augen.

Irislinsen
Bei fehlender Iris (Aniridie), bei beschädigter Iris nach Augenverletzung oder bei irreparablen Hornhauttrübungen kann mit einzeln angefertigten handbemalten Irislinsen oder mit Irisprintlinsen der zu hohe Lichteinfall in das Auge gesteuert und eine kosmetische Angleichung an das Partnerauge durchgeführt werden.

Okklusionslinsen
Bei verschiedensten Störungen der Augenmotilität (Augenbeweglichkeit), z. B. bei irreversibler Lähmung eines Augenmuskels durch traumatische oder entzündliche Prozesse oder Apolplex (Schlaganfall) sowie nach erfolglosem operativen Eingriff am schielenden Auge (Strabismus), tritt im beidäugigen Sehen mitunter ein störendes Doppeltsehen (Diplopie) auf, dass mit Hilfe von Kontaktlinsen, deren Zentrum lichtundurchlässig schwarz eingefärbt ist, verhindert wird.

Therapeutische Kontaktlinsen (Verbandlinsen)
Verbandlinsen dienen nicht als Sehhilfe, sondern schützen die Hornhaut ähnlich eines Wundpflasters auf der Haut. Sie kommen häufig zur Anwendung, wenn die konservative Therapie oberflächlicher Hornhauterkrankungen mit Salben oder Tropfen erfolglos blieb, z. B. bei rezidivierenden Erosionen, Keratopathia bullosa, metaherpetischer Keratopathie oder bei bestimmten Formen von perforierenden Hornhautverletzungen. Die Anpassung und Verwendung dieser Linsen wird in der Regel in enger Zusammenarbeit mit dem betreuenden Augenarzt durchgeführt.

Orthokeratologie
Spezielle formstabile Kontaktlinsen, die nachts getragen werden. Dabei wird sanft und kontrolliert die Form der Hornhautvorderfläche und damit der Brechwert des Auges so verändert, dass tagsüber keine Sehhilfe benötigt wird. Möglich ist dies bei Augen mit einer Myopie (Kurzsichtigkeit) bis maximal -4,50 dpt und einem Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) bis maximal 1,25 dpt.

Kontaktlinsen zum Myopie-Management
Bei Kinden und jungen Erwachsenen kann es zu einem starker Anstieg der Myopie (Kurzsichtigkeit) im Laufe ihrer Entwicklung kommen, insbesondere bei familiärer Vorbelastung. Ursache ist die zunehmende Länge des Augapfels. Durch das spezielle multifokale Design dieser sowohl formstabilen als auch weichen Kontaktlinsen soll das Wachstum positiv beeinflusst, d.h. gebremst werden, um die daraus resultierende Myopie auf einem möglichst niedrigen Niveau und somit die Gefahr von späteren myopiebedingten pathologischen Veränderungen am Auge gering zu halten.

Pflege, Tipps und Tricks

So leben Linsen länger – Pflege und Handhabung für Ihre Linsen

Die optimale Pflege von Kontaktlinsen und ihre hygienische Aufbewahrung tragen maßgeblich zur Tragedauer und -komfort bei. Dazu gehört die richtige Auswahl von Reinigungs- und Aufbewahrungsmitteln. Ohne eine sorgfältige Kontaktlinsenpflege können Fremdkörpergefühl, Irritationen, Trockenheitsgefühl und Trageprobleme auftreten. Für eine optimale Säuberung stimmen wir für Sie Pflegemittel, Kontaktlinsenmaterial und Tränensituation optimal aufeinander ab. Darüber hinaus erhalten unsere Kunden eine regelmäßige professionelle Nachbetreuung durch unsere Anpassspezialisten.

Die wichtigsten Pflegetipps stellen wir Ihnen in der folgenden PDF-Übersicht bereit.

PDF Pflege & Tipps für weiche Linsen (88 KB)
PDF Pflege & Tipps für formstabile Linsen (86 KB)